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Je me vois, donc je suis (Ich sehe mich, also bin ich) Die Selbstdarstellungen von Claude Cahun |
Weite, hohe Eingangshalle. Ein Plakathinweis ist hinter der Kasse versteckt.
Treppen um Ecken in den Keller. Claude Cahun ist nicht ganz leicht zu finden. Ich besuche ihre
Ausstellung, die der Münchner Kunstverein in der Neuen Pinakothek zeigt. Zwei Räume, helle, beige Kühle.
Noch mehr Stufen. Der erste Blick vom Treppenabsatz: Winzige Schwarz-weiß Fotos auf hellem
Passepartout. Die wenigen erhaltenen Originalabzüge Claude Cahuns, überwiegend Selbstportraits,
wurden Ende der 80er Jahre auf der Kanalinsel Jersey entdeckt, wohin Cahun 1937 vor den Nazis
geflohen war. Wändelange Reihen von Fotografien häufig in Formaten, gegen die eine Postkarte wie ein
Plakat erscheint, umrahmen die beiden Ausstellungsräume und definieren sie als aktuellen Ort für Claude
Cahuns Selbstdarstellungen. Wer war Claude Cahun? 1894 geboren, benannte sich Lucy Schwob mit 23 Jahren in Claude Cahun um.
Französin, Jüdin, Lesbe, Schriftstellerin, Fotografin, Performance-Künstlerin (obwohl das damals noch
niemand so nannte: Schauspielerin also) und Kommunistin, später Résistance-Kämpferin. Soweit die
Ettikette...Oder: "Claude Cahun war eine französische Künstlerin, die sich in den zwanziger Jahren am
Rande des surrealistischen Zirkels um Breton bewegte" - soweit das einer Frau möglich war, die die
"Rolle der Muse, Modell, Geliebte" (1) nicht erfüllte. - In den Kontext der surrealistischen Bewegung wird
Cahun von der Kunstgeschichte jedoch vorwiegend gestellt, seit die sie zur Kenntnis nimmt, und das ist
noch nicht so lange her, 15 Jahre etwa. Laura Cottingham stellt im Ausstellungskatalog interessante überlegungen über mögliche Gründe an, warum die damalige Kunstszene wie die neuere Kunstgeschichte so lange versuchten, Cahuns Bühne der Selbstdarstellung das Licht abzudrehen. In ihren "Betrachtungen zu Claude Cahun"(2) spürt sie der Verknüpfung nach zwischen Cahuns künstlerischem Werk, ihrer lesbischen Existenz im Paris der zwanziger und dreißiger Jahre und den Schwierigkeiten, die diese Verbindung einer klassischen kunstgeschichtlichen Rezeption bereitet. Die Pariser Avantgarde war stark von Frauen initiiert, denen jedoch die von den Surrealisten frequentierten öffentlichen Orte, Cafés, Bars nicht die gleiche Möglichkeit zu kultureller Stärkung und Bestätigung bot. Diese Lebensbedingungen spiegeln sich in Cahuns Leben und Kunst. So unterhielt sie auf Montparnasse seit 1922 zusammen mit ihrer Stiefschwester und Lebensgefährtin Suzanne Malherbe einen
KünstlerInnensalon. Die Frage, wie sie sich als Frau, als Lesbe, als jüdische Kommunistin(3) in diesem
gesellschaftlichen Rahmen positionieren kann, ist ihr zentral. "Ich sehe mich, also bin ich.”(4) schreibt sie
und gibt sich in ihren (fotografischen) Selbstdarstellungen eigene Gesichter im selbst entworfenen
Bildraum. Ich stehe vor ihren Bildern und versuche,
die kleinformatigen Abzüge zu entziffern.
Als Gewichtheber, geschminkter Kußmund, Herzchen auf der Wange, Schmalzlocken sind ins Gesicht
geklebt
und zwei Knöpfe als Brustwarzen ironisch aufs Trikot genäht. Auf dem ist zu lesen: "I am in training, don't
kiss me" (1927). Ein anderes im Lotussitz, Seidengewand, Perlen, ein drittes Auge auf der Stirn,
Ornamentik, Haube (1927). Ein Buddha - oder eine bis dato unbekannte Hindu-Göttin? Eine Abbildung
zeigt sie in dem Theaterstück "Barbe bleu": Sie "spielt" eine Frau. Verschiedenste Rollen, Posen und
Gewänder. Spöttische aber keinesfalls spielerische Maskeraden. Wen stellt sie dar? Sich, in wechselnden
Masken. Aber wer ist "ich"? Wer ist Claude Cahun? Das ist eine philosophische ebenso wie eine ganz
praktische Frage. Welche Selbst-Entwürfe sind Claude Cahun möglich? Welche davon zufriedenstellend?
Durch ihren starken, direkten Blick in die Kamera befragt sie die BetrachterInnen auch nach dem Charakter ihrer Blicke auf sie. Was suchen wir in ihren Bildern? Was auch immer, das Erwartete wird keinesfalls zu finden sein. Ihre Scharade entzog und entzieht sich gründlich den Stereotypen der Weiblichkeit. In ihrer Biografie ist ein ebenso ungewöhnlicher wie aufschlußreicher Hinweis zu finden: "1919, Claude Cahun schneidet sich ihre Haare radikal kurz, färbt sie (...) abwechselnd rosa, silbern, golden oder rasiert sie vollständig ab."(5) In der Biografie welchen Mannes wäre ein ähnlicher Vermerk über seine Haartracht denkbar?! Die Haare der Frauen definieren Frauen noch immer als solche. Und Cahun hatte schließlich keine mehr, keine Haare, keine Haartracht, sie brachte an sich selbst das klassischste Stereotyp von "Weiblichkeit" zum Verschwinden.
Die Vielfalt der Selbstentwürfe, die Identität, die sich nicht festlegt, das ständige "so - oder auch anders"
machen die Qualität ihrer Arbeit aus. Es gibt kein eigentliches Selbst. "Sous ce masque un autre masque. Je n'en finirai pas de soulever tous ces visages." (6) (Unter dieser Maske eine andere Maske. Ich werde niemals aufhören, alle diese Gesichter abzuziehen.) Dies war für Cahun ein ironischer, provokanter, jedoch kaum ein heiterer oder befreiter Zustand. Sie skizziert vielmehr den schmerzhaften Prozeß: "Jetzt fällt es mir wieder ein, es war Karneval. Ich hatte meine einsamen Stunden damit verbracht, meine Seele zu verhüllen. Die Masken waren so vollkommen, daß es ihnen gelang, sich auf dem Marktplatz des Bewußtseins zu treffen, ohne daß sie sich wiedererkannten. Ihre komische Häßlichkeit verführte mich, ich benutzte meine niedersten Instinkte; ich adoptierte junge Monster und zog sie auf. Aber die Schminke, die ich dazu benutzt hatte, schien nicht mehr abwischbar zu sein. Ich rieb so sehr, um die Haut zu reinigen, daß sie sich ablöste. Und meine Seele hatte wie ein lebendig gehäutetes Gesicht keine menschlichen Züge mehr."(7) Entsprechend entstehen auch gemischte Gefühle beim Betrachten ihrer Fotos. Die Intensität, mit der Cahun die Frage nach dem (weiblichen) Ich in den Focus ihrer Arbeit stellt, kann auch bedrücken. Gleichzeitig fasziniert diese Konzentration. Und dem Gehalt der Bilder steht ihre fotografische Qualität zur Seite. Jedes Foto ist eine vollendete Komposition. Mir ist nicht bekannt, ob Cahun regelmäßig so kleinformatig arbeitete oder ob lediglich die kleinen Formate erhalten sind. Cahuns wenig vordergründigen Fragen sind sie auf jeden Fall eine angemessene Form. Cahun entwirft fotografisch auf diesem kleinen Bild-Raum nicht allein sich selbst, sie konstruiert in der Fotografie auch eigene Rahmen für ihre Selbstdarstellungen. Auf einem Foto sitzt sie in einer Fensternische, seitlich an die Innenwand gelehnt direkt hinter einem
hell-vergitterten Fenster. Sie ist dunkel, doch sommerlich gekleidet und trägt eine kleine Papierblume im
Haar, die die Blütendekoration ihres Kleides aufnimmt. Die Sonne zeichnet Schattenkaros auf ihre nackten
Beine, Arme und Füße, die Fenster rahmen dunkle Balken um ihre Gestalt. Ihr Gesicht ist dem Fenster nahe
zugewandt. Mund und Nase sind durch eine helle Gitterraute begrenzt und scheinen durch diese
hindurchzublicken. Cahun hält jedoch die Augen geschlossen, schaut nicht hinaus, sondern - als
Selbstportrait - wiederum sich an, in sich hinein und ist in ihrem eigenen Raum. Ist ein Selbstentwurf für Cahun nur mit Blick auf sich selbst im geschlossenen, geschützten Ort möglich? Vielleicht ließe sich hier eine Erklärung für ihre relativ geringen Publikationsbemühungen finden. Denn an Möglichkeiten hätte es ihr nicht gemangelt, so war sie zum Beispiel mit den Verlegerinnen Sylvia Beach und Adrienne Monnier befreundet. Und André Breton schrieb ihr einmal: "Auch ich bin der Meinung - und wiederhole dies ständig - daß Sie schreiben und veröffentlichen sollten. Sie selbst wissen genau, daß ich Sie für einen der (vier oder fünf) kuriosesten Köpfe unserer Zeit halte, und dennoch hüllen Sie sich nach Lust und Laune in Stillschweigen." (8) Die Probleme, die Cahun aufgeworfen hat, sind nach wie vor aktuell. Sie hat in ihren Arbeiten feministische Debatten der 80er und 90er vorweggenommen, so auch die Zweifelhaftigkeit einer fixen "Identität". Cahuns starke fotografische Positionen zu diesen unveränderten Fragen begeistern. Aber sie machen auch nachdenklich: Was ist dieses "Ich sehe mich, also bin ich?" Ist das die gelungene Verweigerung gegenüber dem männlich-definierenden Blick? Oder ist es: Ich muß gesehen werden - und sei es durch mich selbst, um zu sein? Spiegelt sich in ihrer Arbeit nicht trotz aller Subervsion das Paradigma: die Frau ist ihr Körper? Immerhin ist Cahun die, die schaut. Sie ist die, die bestimmt, wie sie sich sieht. Entsprechend thematisiert sie provokant ihr Lesbischsein, ihr weibliches Begehren und erscheint als ein wundervoll poetischer und erotischer Bürgerschreck(in?), wenn sie verkündet: "Ich will die Saubermänner in Aufruhr versetzen, die kleinen Kinder, die Alten, durch meine Nacktheit, meine rauhe Stimme, den offensichtlichen Wiederschein meines Begehrens."(9) Ein Doppelportrait von Claude mit ihrer Liebsten Suzanne ist lesbar als Beziehungsentwurf: Jede verfügt im Bild über ihren eigenen Raum. Durch ein feines Gittergeflecht voneinander getrennt stehen sie vor einer stabilen Balkonbrüstung. Die Verbindung der beiden im Bild durch dieses Geländer ist - erst auf den zweiten Blick erkennbar - nicht linear, sondern gebrochen, versetzt. Beim genaueren Hinschauen wird deutlich, daß beide nicht nur einen einzelnen Raum im gemeinsamen Bild haben. Es handelt sich vielmehr um zwei getrennte Aufnahmen der Frauen am jeweils gleichen Ort. Jede ist also einzeln portraitiert, steht unabhängig von der anderen mit jeweils anderer Haltung im (gleichen) Raum und Rahmen. Zusammengefügt durch eine nachträgliche Doppelbelichtung ergeben die einzelnen Portraits etwas Neues, nicht klar Definiertes, jedenfalls Gleichwertiges, das zugleich mehr und etwas anderes ist als die bloße Addition der einzelnen Personen. Cahuns Weigerung, sich in vorgegebene Rahmen einordnen zu lassen, zeigt sich auch in ihrem Engagement als Kommunistin. 1932 trat sie in die Association des Ecrivains et Artistes Révolutionnaire (A.E.A.R.) ein. "Cahun demonstrierte während ihres ganzen Lebens ihre Verbundenheit mit marxistischen Prinzipien und revolutionärem gesellschaftlichem Wandel in politischen, intellektuellen und künstlerischen Aktionen. Sie trat als öffentliche Kritikerin gegen Verfehlungen auf, um sich für die individuelle Freiheit einzusetzen und nahm Stellung gegen die ästhetische Orthodoxie der kommunistischen Partei sowie den gewaltigen Mißbrauch marxistischer Ideen, der unter Stalin einsetzte."(10) In der A.E.A.R. lernte Claude Cahun André Breton kennen. Ihre Freundschaft mit Breton wird in der
Kunstgeschichte gerne betont. Die Künstlerin wird durch ihre Breton-Nähe zu so etwas wie einer Vorzeige-
Frau der Surrealisten. Die Verbundenheit Bretons mit Cahun hat Laura Cottingham zufolge jedoch eher in
der politischen Nähe der beiden denn in ihrer künstlerischen Arbeit ihre Wurzeln. So verließen Cahun,
Breton und Malherbe 1936 - zur trotzkistischen Opposition gehörend - die A.E.A.R. und gründeten
zusammen mit Georges Bataille die Contre Attaque Bewegung gegen Hitler. Breton emigrierte während
der deutschen Besatzung. Claude Cahun und Suzanne Malherbe agitierten in Jersey, wo sie damals
lebten, nach der Besetzung der Kanal-Insel durch die Deutschen auf vor allem propagandistische Weise
durch Flugblätter und Plakate mit Fotomontagen, Texten und Verfremdungen weiter gegen die Nazis.
Beide wurden im Juli 1944 verhaftet und zum Tode verurteilt. Ihr Haus wurde wiederholt durchsucht und
geplündert, ein Großteil ihrer Arbeit hierbei zerstört. Die Vollstreckung des Todesurteils wurde schließlich
ausgesetzt bzw. das Urteil aufgehoben, hierüber gibt es widersprüchliche Quellenangaben. Die beiden
Frauen waren jedoch bis zur Befreiung Jerseys am 8. Mai 1945 eingekerkert. Claude Cahun hat sich von
der Haft nie ganz erholt und starb 1952, Suzanne Malherbe 1972. Nach der Haft hat sie nur noch wenige
weitere Selbstdarstellungen fotografiert, zum Teil auf oder vor einem Friedhof, mit Katze und Totenkopf. Das letzte - für mich stärkste - Foto der Ausstellung zeigt Cahun am Tag ihrer Befreiung. Sie tritt, eingerahmt vom Schatten einer eisenbeschlagenen Holztür (wie) aus dem Kerkerdunkel ans Licht. Sie steht da in ihrer saloppen Haltung, die Hände in den Hosentaschen, trägt einen hellen Trenchcoat. Klarer, hoher Kopf. Allein ihre Augen verraten, aus welcher Finsternis sie kommt. Sie zeigen die Abgründe menschlicher Existenz ebenso wie den Versuch ihrer überwindung. Grimm und Trauer, Spott und Triumph. Der Mund ist leicht geöffnet und könnte lächeln. Doch zwischen den Zähnen trägt sie - Inszenierende selbst noch ihrer Befreiung aus den Händen der Nazis - ein deutsches Adlerabzeichen. Ich weiß leider nichts über die mögliche Bedeutung, die Cahuns Jüdischsein für sie hatte. Mir ist nicht bekannt, was mit ihrer jüdischen Familie geschehen ist, ob diese die Shoah überlebte. Auch weiß ich nichts über die genauen Gründe für Cahuns frühen Tod. Weiter kommt in diesem Portrait neben ihrer politischen Arbeit auch Cahuns literarisches Werk zu kurz. Es ist noch nicht wieder aufgelegt, kleine Ausschnitte sind Teil der Ausstellung und des Ausstellungskataloges. Ihr bedeutendstes Schrift-Stück "Aveux non Avenues" (1930) (Nichtige Bekenntnisse) ist ein fragmentarisches Werk von Gedankensplittern, Selbstentwürfen, Erklärungen. Die Ausstellung zeigt auch eine Reihe von Fotomontagen, die den Prozeß des "Soulever les Visages" verbildlichen, den Cahun beschreibt. Es sind Fotomontagen, die Cahun zusammen mit Malherbe als Illustrationen für "Aveux non Avenues" erstellte. Der ganz tolle Ausstellungskatalog "Claude Cahun Bilder", Hg.: Heike Ander und Dirk Snauwaert ist inzwischen erschienen. Die, die Lust bekommen haben, mehr als nur fünf ihrer Fotos kennenzulernen und sie in Ruhe (und ohne Interpretationsvorgaben...) zu betrachten, bekommen ihn bei: Kunstverein München Galeriestraße 4 80539 München Tel.: 089/22 11 52 Der Preis: satte 48 DM plus Porto (Es lohnt sich, aber Vorsicht vor Ansteckung: Infolge der Ausstellung schnitt ich mein Haar ab.) Ich hab den Katalog schon und wünsche mir nun noch eine Neuauflage von "Aveux non Avenues" zu Weihnachten. Spätestens für´s nächste Jahr. In der Zwischenzeit haben zumindest die zahlreichen Grazer und Essener BLAU-Leserinnen Gelegenheit, die Ausstellung zu genießen: 4. Oktober - 3. Dezember 1997 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz Ausstellungsort: Museumsgebäude am Joanneum Neutorgasse 45 A-8010 Graz Tel. 0316/82 91 55 18. Januar - 8. März 1998 Fotografische Sammlung, Museum Folkwang Essen Goethestraße 41 45121 Essen Tel. 0201/88 45 100
Coni Schlothauer
1) vgl. Cottingham, Laura: ”Betrachtungen zu Claude Cahun” in: Ander, Heike und Snauwaert, Dirk, Hg.: ”Claude Cahun Bilder", München 1997, S. XX und XXV f. 2) vgl. Cottingham, Laura a.a.O., S. XIX ff. 3) vgl. Kasten 4) zit. n. Ander, Heike und Snauwert, Dirk, Hg. a.a.O., S. IX 5) Ander, Heike und Snauwaert, Dirk, Hg. a.a.O., S. XLIII 6) Cahun, Claude ”Aveux non Avenues”, Paris 1930, zit. n. Ausstellungstafel der Münchner Ausstellung, Neue Pinakothek 16.7. - 28.9.1997 7) dito 8) zit. n. Leperlier, Francois: ”Der innere Exotismus” in: Ander,Heike und Snauwaert, Dirk, Hg. a.a.O., S. XIII f. 9) Cahun, Claude: ”Aveux non Avenues”, Paris 1930, zit. n. Ausstellungstafeln der Münchner Ausstellung, a.a.O. 10) Cottingham, Laura, a.a.O., S. XXVI Layout: Julia Röhrig |