155. Kathy Acker
Ultra light - last minute - ex + pop - literatur
204 Seiten DM20, -
ISBN 3-88396-075-6 Berlin 1990

Hrsg. und übers. von Almuth Carstens, mit einem Interview von Sylvère Lotringer
Kathy Acker ist mehr als nur die vielzitierte Kultautorin des Post-Punk. Ihre Arbeiten stehen in einem engen Zusammenhang mit der New Yorker Kunstszene, dem Theater und Film der Avantgarde und der Concept-Art. Dafür stehen ihre Texte über Peter Greenaway, Lawrence Weiner, Joseph Kosuth, ihre Zusammenarbeit mit Peter Gordon und Richard Foreman.
214. Giorgio Agamben
Bartleby oder die Kontingenz
gefolgt von
Die absolute Immanenz
128 Seiten DM 18,- ISBN 3-88396-146-9 Berlin 1998

Für Agamben ist Bartleby "als Schreiber, der aufgehört hat zu schreiben, zugleich die extreme Figur des Nichts und der unerbittlichste Anspruch dieses Nichts als reine absolute Potenz". Ein neuer Messias, der das Recht auf mögliche Welten gegen die existierende Welt geltend macht, um das zu retten, was nicht gewesen ist.
Der zweite Text von Agamben ist eine eindringliche Interpretation von Delueze letztem Text Die Immanenz: ein Leben... im Vergleich mit Foucaults letztem Text.
146. ars electronica Linz Hg.
J.Baudrillard/H.Böhringer/V.Flusser/H.v.Foerster/F.Kittler/ P.Weibel
Philosophien der neuen Technologie
135 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-066-7 Berlin 1989

Hrsg. von Ars Electronica (Linz)
"Alle unsere Maschinen sind Bildschirme, wir selbst sind Bild-schirme geworden und das Verhältnis der Menschen zueinan-der ist das von Bildschirmen geworden." (Baudrillard)
152. ars electronica Linz Hg.
D.Baecker/L.Beke/E.Meyer/A.Pedretti/M.Perniola/F.Pichler/
Pool Processing / Im Netz der Systeme
143 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-072-1 Berlin 1990

Hrsg. von Ars Electronica (Linz)
"Ein neues Spiel wird ausgerufen: Das Spiel heißt: Zeig mir Deine Unter-scheidung, und ich sage Dir, wer Du bist." (Baecker)
191. Audio-CD
You Can't Judge a Book by it's Cover
(25 Jahre Merve Verlag)
26 Min., DM 58,-
ISBN 3-88396-123-X Berlin 1995

Arrangiert von Hans Peter Kuhn und Hanns Zischler mit Beiheft u. Verzeichnisaller Veröffentlichungen.
Eine Sonderedition in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Als Aus-gangsmaterial dienten Originalaufnahmen der Stimmen von Taubes, von Foerster, H. Müller, Cage, Foucault, Baudrillard, Deleuze, Virilio, Szeemann, Blixa Bargeld, Lotringer, Charles, Flusser, Jabès, sowie Zitate aus den Büchern des Merve Verlags.
"... eine listige Geburtstagsgabe... Für alle, die Spaß haben am Denken, an seiner Sinnlichkeit." (göt/SZ)
208. Dirk Baecker
Poker im Osten
Probleme der Transformationsgesellschaft
144 Seiten DM 18,-
ISBN 3-88396-140-X Berlin 1998

Ein Systemvergleich zwischen Sozialismus und Kapitalismus und eine Analyse der jetzigen Transformationsgesellschaft
185. Dirk Baecker
Postheroisches Management
Ein Vademecum
176 Seiten DM 22,-
ISBN 3-88396-117-5 Berlin 1994

Ansätze zu einer Handlungstheorie auch für Nicht-Manager oder für solche, die "bloß" ihr Leben managen, meistern wollen. Z.B. Wie kommt man zu einer Entscheidungsfindung? Wie geht man mit ungelösten Problemen um? "Die typische Geisteshaltung eines Managers ist eine wache Bereitschaft zum Sprung von einer vernünftigen Idee zu einer anderen. Und den guten Manager kennzeichnet, daß er nicht allzu lange bei dem Umstand verweilt, daß es für die Sprünge selbst nur selten gute Gründe gibt."
152. Dirk Baecker u.a.
Im Netz der Systeme
143 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-072-1 Berlin 1990

Hrsg. von Ars Electronica (Linz)
"Ein neues Spiel wird ausgerufen: Das Spiel heißt: Zeig mir Deine Untescheidung, und ich sage Dir, wer Du bist." (Baecker)
193. Dirk Baecker u.a.
Klugheitslehre
militia contra malicia
144 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-125-6 Berlin 1995

Akademie Schloß Solitude (Hg.)
Beiträge von Johannes Gachnang, Dirk Baecker, Kurt Weidemann, Mario Perniola, Elisabeth von Samsonow, Gerhart Schröder, Hannes Böhringer sowie Mary Oliver, Raoul Marek, Ute Wassermann
"Ein Krieg ist das Leben des Menschen gegen die Bosheit des Menschen."
Baltasar Gracián
"Kunst und Lebensklugheit operieren nach Gracián im gleichen Bereich, dem des Scheins. Ästhetik und prudentia haben es mit der Aisthesis, den Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung und der Wirkung zu tun... Der Bereich der List ist das terrain vague des Kontingenten; ihr Objekt, das singuläre Ereignis, die sinnliche Wahrnehmung, die Sprache; die Zeit der List: der Augenblick (kairos), die Plötzlichkeit (des Zufalls), die Diskontinuität; ihr Verfahren: Taktik, Strategie; der Status des listigen Wissens: die Wahrscheinlichkeit (nicht die Wahrheit)." (G. Schröder)
136. Blixa Bargeld
Stimme frißt Feuer
128 Seiten DM16,-
ISBN 3-88396-056-X Berlin 1988

"Deutscher Mythos, deutsches Pathos, deutsche Angstneuro-sen. Ein Hoch auf die Gedichte & Lyrics unseres Lieblingspopstars, obgleich ihn das Strickjacken-Feuilleton inzwischen auch liebt."
(Tempo, DIE HUNDERT BESTEN BÜCHER DER 80ER JAHRE)
113. Roland Barthes
Cy Twombly
96Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-033-0 Berlin 1983

Übers. von Walter Seitter
"Wie ist es möglich, einen Strich zu machen, der nicht dumm ist?"
81. Jean Baudrillard
Agonie des Realen
112 Seiten DM12.-
ISBN 3-920986-99-7 Berlin 1978

Übers. von Lothar Kurzawa und Volker Schaefer
"Das große Ereignis dieser Periode, das große Trauma ist jene Agonie fester Bezüge, Agonie des Realen und Rationalen, mit der das Zeitalter der Simulation anbricht. Während so viele Ge-nerationen, und besonders die letzte, im Laufschritt der Geschichte gelebt haben, in der euphorischen oder katastrophischen Perspektive einer Revolution - hat man heute den Eindruck, daß die Geschichte sich zurückgezogen hat, einen Nebel der Indifferenz hinter sich zurücklassend, durchquert zwar von Strömen, aber all ihrer Bezüge entleert." (Baudrillard)
156. Jean Baudrillard
Das Jahr 2000 findet nicht statt
60 Seiten DM10,-
ISBN 3-88396-076-4 Berlin 1990

Übers. von Peter Geble und Marianne Karbe
"Hüten wir uns vor der blauäugigen Vision, die erstarrte Geschichte würde mit einem Mal erwachen und - wie die Schildkröte - automatisch den Weg zum Meer (des rationalen und demokratischen Ideals) wiederaufnehmen. Das alles ist doch sehr viel komplizierter und witziger." (Baudrillard)
184. Jean Baudrillard
Die Illusion des Endes oder Der Streik der Ereignisse
192 Seiten DM26,-
ISBN 3-88396-116-7 Berlin 1994

Aus dem Französischen von Ronald Voullié
Baudrillard setzt auf die Macht der Illusion im positiven Sinne. Wenn heute mit künstlichen Mitteln jegliches Ende praktisch außer Kraft gesetzt werden kann, dann müssen wir wenigstens daran glauben, daß es ein Ende gibt.
"Es ist unglaublich, daß nichts von dem, was man geschichtlich für überholt hielt, wirklich verschwunden ist, alles ist da, bereit zur Wiederauferstehung, alle archaischen Formen sind unversehrt und zeitlos vorhanden wie Viren im Innern des Körpers. Die Geschichte wurde nur aus der zyklischen Zeit herausgerissen, um dem Recycling zu verfallen." (Jean Baudrillard)
'Am Ende` setzt Baudrillard auf die Pataphysik, die Wissen-schaft von den imaginären Lösungen.
79. Jean Baudrillard
Kool Killer oder
Der Aufstand der Zeichen
128 Seiten DM14,-
ISBN 3-920986-98-9 Berlin 1978

Übers. von Hans-Joachim Metzger
Die Graffiti machen die Flächen und Wände der Stadt oder die U-Bahnen und Busse wieder zu einem Körper. Indem SUPER-SEX und SUPERKOOL ihre leeren Zeichen ins Fleisch der Wände einritzen, sie tätowieren, machen sie Schluß mit der Raum/Zeit der urbanen Transportmittel. Die U-Bahnzüge sausen vorbei wie Projektile, wie eine bis zu den Augen tätowierte Hydra.
112. Jean Baudrillard
Laßt euch nicht verführen!
144 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-032-2 Berlin 1983

Übers. von Martin S. Leiby
"Wenn es manchmal den Anschein macht, als seien Baudrillards Bücher schwierig zu lesen, so bedeutet das nur, daß man sie in ihrer Absicht zu verführen nicht begriffen hat. Baudrillard will keinen Sinn verabsolutieren oder eine Finalität (Wahrheit) erreichen, sondern spielen, herausfordern, verführen." (Aurel Schmidt, Basler Magazin)
169. Jean Baudrillard
Transparenz des Bösen
Ein Essay über extreme Phänomene
200 Seiten DM24,-
ISBN 3-88396-098-5 Berlin 1992

Aus dem Französischen von Michaela Ott
"Aids, Börsenkrach, elektronische Viren und Terrorismus sind nicht austauschbar, aber sie sind irgendwie miteinander verwandt... Und die Verbindung all dieser endemischen Formen und ihr fast gleichzeitiger Übergang in den Zustand galoppierender Anomalien schaffen eine besondere Situation."
199. Jean Baudrillard/Marc Guillaume
Reise zu einem anderen Stern
112 Seiten DM 16,-
ISBN 3-88396-131-O Berlin 1996

Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek
Ob wir nun nach Japan, Australien oder in die USA reisen: "Unsere eigent-liche Reise gilt dem Anderen, den Anderen. Mag dies nun ein Individuum oder eine Kultur sein.
146. Jean Baudrillard u.a.
Philosophien der neuen Technologie
1 35 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-066-7 Berlin 1989

Hrsg. von Ars Electronica (Linz)
"Alle unsere Maschinen sind Bildschirme, wir selbst sind Bild-schirme geworden und das Verhältnis der Menschen zueinander ist das von Bildschirmen geworden." (Baudrillard)
162.Maurice Blanchot u.a.
Ruhm?
Le-Monde-Umfrage
44 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-082-9 Berlin 1992

Mit Beiträgen von Maurice Blanchot, Michel Serres, Edmond Jabès, Claude Simon u.a.
Aus dem Französischen von Monika Rauschenbach
209. Hannes Böhringer
Auf dem Rücken Amerikas
Eine Mythologie der neuen Welt im Western und Gangsterfilm
144 Seiten incl. Abb. DM 18,-
ISBN 3-88396-141-8 Berlin 1998

"Der Film spürt den mythischen Stoff der literarischen Vorlagen auf und ich folge der Spur des Films: Nacherzählung einiger Hollywoodfilme, Rückübersetzung ihrer Bilder in Sprache. Grimms Märchen des 20. Jahrhunderts."
124. Hannes Böhringer
Begriffsfelder
Von der Philosophie zur Kunst
1 28Seiten DM12.-
ISBN 3-88396-044-6 Berlin 1985

"Böhringers Kunst ist sein sanftes Beharren auf einer ausgefeilten Wortreihe und Satzkonstellation, auf der Suche nach der Bedeutung der Wörter und wie sie in den verschiedenen, doch miteinander eng verflochtenen Bereichen der Kunst, Philoso-phie und Theologie zu anderen Zeiten eine andere Beachtung gefunden haben und anders ausgelegt wurden." (G.J. Lischka)
151. Hannes Böhringer
Moneten
Von der Kunst zur Philosophie
159 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-071-3 Berlin 1990

"Portemonnaie (Philosophie als Taschenbuch): Fast nichts und fast alles dabeihaben" (Böhringer)
176. Hannes Böhringer
Orgel und Container
64 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-107-8 Berlin 1993

"Die Orgel steht für die chorische Gemeinschaft der Instrumen-te und menschlichen Stimmen. Da sie alle diese Stimmen registriert und in sich vereint, gilt sie als Königin der Instrumente und ist als solche wie die Rechen-maschine (Pascal, Leibniz) und der Staat (Hobbes) eine barocke machina machinarum... Die Orgel ist eine Maschine. Maschine und Orgel bedeuten das Gleiche: Werkzeug, Gerät, Hilfsmittel." ... "Auch die Demoskopie bedient sich der sampling-Technik: Herrschaft der Mei-nungsumfrage, der Einschaltquote, Fernsehdemokratie, feed-back, Rückkopplungstechnik, Rekursions-formeln. Die Maschine hat aufgehört, gegenständlich, objektiv zu sein, sie ist medial geworden. Die Menschen partizipieren an der Maschine, sind Teil von ihr, Partikel geworden." (Hannes Böhringer)
178. Hannes Böhringer
Was ist Philosophie?
126 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-109-4 Berlin 1993

Sokrates, Epiktet, Plotin, Pascal, Hegel, Simmel - "Ich habe mich mit alten, älteren Freunden unterhalten, habe Philosophen vorgestellt und Philosophien untersucht, mit denen ich mich angefreundet habe. Die ein-zelnen Stunden sind vielleicht wie in Platons Gastmahl zu sehr Tischreden geworden und zu wenig Gespräch. Ich hätte gern noch mehr miteinander verbunden. Aber nun ist es gekommen, wie es gekommen ist. Ich habe das Brett ausprobiert, auf dem ein Philosoph 'durch das Leben schwimmt`". (Hannes Böhringer)
146. Hannes Böhringer u.a.
Philosophien der neuen Technologie
135 Seiten DM14,- ISBN 3-88396-066-7 Berlin 1989

Hrsg. von Ars Electronica (Linz)
"Alle unsere Maschinen sind Bildschirme, wir selbst sind Bild-schirme geworden und das Verhältnis der Menschen zueinander ist das von Bildschirmen geworden." (Baudrillard)
159. Hannes Böhringer u.a.
Platz machen
170 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-079-9 Berlin 1991

Mit Beiträgen von: Bitter/Brandolini/Eichinger/Kelp/Knechtl/ Kufus/Morrison/Radermacher/Bonito Oliva/Böhringer/Holland-Moritz/Lotringer/Sompairac
Hg. von Andreas Brandolini für "steirischer herbst" (Graz)
"Eine legendäre Aktion in ihrem Kontext... Es waren 'Objets perdus`, die während des steirischen herbstes 1990 den tristen Platz in einen kommunikativen Ort voller gewollter 'Disharmonie` verwandelten: Da wurden Bushaltestellen möbliert mit 'be-sitzbaren` Reisekoffern, die Tankstelle zum Ort streitbarer Dis-kussionen. Fünf Lesungen auf dem Platz hatten nur ein Thema: 'Wie benutze ich die Stadt?`". (Design-Report, 17/1991)
193. Hannes Böhringer u.a.
Klugheitslehre
militia contra malicia
144 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-125-6 Berlin 1995

Akademie Schloß Solitude (Hg.)
Beiträge von Johannes Gachnang, Dirk Baecker, Kurt Weidemann, Mario Perniola, Elisabeth von Samsonow, Gerhart Schröder, Hannes Böhringer sowie Mary Oliver, Raoul Marek, Ute Wassermann
"Ein Krieg ist das Leben des Menschen gegen die Bosheit des Menschen."
Baltasar Gracián
"Kunst und Lebensklugheit operieren nach Gracián im gleichen Bereich, dem des Scheins. Ästhetik und prudentia haben es mit der Aisthesis, den Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung und der Wirkung zu tun... Der Bereich der List ist das terrain vague des Kontingenten; ihr Objekt, das singuläre Ereignis, die sinnliche Wahrnehmung, die Sprache; die Zeit der List: der Augen-blick (kairos), die Plötzlichkeit (des Zufalls), die Diskontinuität; ihr Verfahren: Taktik, Strategie; der Status des listigen Wissens: die Wahrscheinlichkeit (nicht die Wahrheit)." (G. Schröder)
168. Achille Bonito Oliva
Eingebildete Dialoge
144 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-097-7 Berlin 1992

Aus dem Italienischen von Christine Hoffmann
"Hin und zurück zwischen Kunst und Leben."
Imaginäre Gespräche mit sich selbst, Benjamin, Schifano, Medardo Rosso, Enzo Cucchi, Giulio Romano, Duchamp, zwischen Rom und Neapel, und ein echtes Gespräch mit Joseph Beuys.
105. Achille Bonito Oliva
Im Labyrinth der Kunst
128 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-025-X Berlin 1982

Bonito Oliva, in Italien ein einflußreicher Ausstellungsmacher und Kunsttheoretiker, hierzulande mehr ein Gerücht, wird in diesem Bande mit Essays zu drei Themen vorgestellt: Zu neueren Entwicklungen der italienischen Kunst, die unter dem Namen "Trans-Avantgarde" (Chia, Clemente, Cucchi, de Maria, Paladino) bekannt wurden; zum "Labyrinth als Kunstwerk", das deren Strukturelemente aufdeckt; zu Marcel Duchamp. "Wenn das Labyrinth Produktion einer List und also einer Sprache ist, so ist der, der das Recht hat, das Labyrinth zu betreten, in ihm zu leben und es herauszufordern, es zu durchqueren und die Probe zu wagen, der Künstler."
159. Bonito Oliva u.a.
Platz machen
170Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-079-9 Berlin 1991
Mit Beiträgen von: Bitter/Brandolini/Eichinger/Kelp/Knechtl/ Kufus/Morrison/Radermacher/Bonito Oliva/Böhringer/Holland-Moritz/Lotringer/Sompairac
Hg. von Andreas Brandolini für "steirischer herbst" (Graz)
"Eine legendäre Aktion in ihrem Kontext... Es waren 'Objets perdus`, die während des steirischen herbstes 1990 den tristen Platz in einen kommunikativen Ort voller gewollter 'Disharmo-nie` verwandelten: Da wurden Bushaltestellen möbliert mit 'be-sitzbaren` Reisekoffern, die Tankstelle zum Ort streitbarer Diskussionen. Fünf Lesungen auf dem Platz hatten nur ein Thema: 'Wie benutze ich die Stadt?`". (Design-Report, 17/1991)
138. Jorge Luis Borges/Adolfo Bioy Casares/Hugo Santiago
Die Anderen
(Drehbuch)
126Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-058-6 Berlin 1987

Mit Beiträgen von Gilles Deleuze/Jean Pierre Faye/Jacques Roubaud/Alain Touraine
Übers. von Brunhilde Wehinger
"Die Filmästhetik von Borges und Bioy Casares, die das Phan-tastische `als Mittel zum Durchlöchern des Wirklichen' benutzen möchte, erweist sich in der Buchform als raffinierte Zitatencolla-ge und verspielte Etüde, die ehrwürdiges bibliophiles Pathos mit erotischer Bildsprache vermischt - so darf eine schöne Nackte nach dem Liebesakt ein Borges-Gedicht über Spinoza rezitieren. Ein sublimes Lesevergnügen bereitet dieses Dreh-buch allemal." (Martin Roda Becher, Basler Magazin)
135. Christian Borngräber (Hrsg.)
Berliner Design-Handbuch
192 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-055-1 Berlin 1987

Brigitte Bauer "Berlinetta" Andreas Brandolini "Brandolini - Büro für Gestaltung" Nick Christian Klaus Dageförde "Die Tödliche Doris" "Frontkino Berlin" Ogar Grafe Reinhardt Heinemann John Hirschfeld Jörg Hundertpfund Götz Peter Kaiser Thomas Kapielski Oliver Koerner von Gustorf Gabriel Kornreich Käthe Kruse Franz-Wolfgang Lorenz Petra Müller Wolfgang Müller Susanne Neubohn "Nürnberger Eck" Eva Maria Ocherbauer Armin Okulla A.Paris "Penny Lane" Sylvia Robeck Hans (Nick) Roericht Bettina Scheeder "Scheederbauer" Martin Schmitz Inge Sommer "Spreemade" Hans-Peter Stange Stiletto Axel Stumpf Nikolaus Utermöhlen Christof Walther Luzie Weishaupt "Werkfabrik"
"So manchem wird das Bändchen ein gelindes Kopfschütteln verursachen, sollte er nicht zum inner circle der Berliner Avantgarde gehören. Es faßt so ziemlich alles zusammen, was unter dem Stichwort Design laufen kann." (Thomas Wulffen, Zitty)
203. Christine Buci-Glucksmann
Der kartographische Blick der Kunst
240 Seiten DM 28,-
ISBN 3-88396-135-3 Berlin 1997

Aus dem Französischen von Andreas Hiepko
Buci-Glucksmann untersucht eine spezifische Form des Blicks und seiner Weltentwürfe, der Blick aus der Höhe, der Blick von oben in der Kunst von Bruegel bis zur amerikanischen LandArt. Und wie die Karte zum ästhetischen Modell wurde.
122. John Cage
Für die Vögel
218 Seiten DM24,-
ISBN 3-88396-042-X Berlin 1984

Gespräche mit Daniel Charles
Übers. von Birger Ollrogge
"Ich bin für die Vögel, nicht für die Käfige (cages)." "Dieses Buch befriedigt mich auch, weil das, was ich auf diesen Seiten über mein Werk lesen konnte, mich davon überzeugt, daß es fragend bleibt - d.h. immer lebendig." (John Cage)
140. Michel de Certeau
Kunst des Handelns
384 Seiten DM36,-
ISBN 3-88396-060-8 Berlin 1988

Übers. von Ronald Voullié
`Die Kunst des Handelns' ist die leidenschaftliche Auflehnung gegen die zynischen Strategien, die sich des Menschen im Al-tag bemächtigen. Was diese Leidenschaft aber so nachhaltig macht, ist der Aufweis von Instrumenten und Techniken, die in der Hand jeden Individuums den Zugriff der Macht ins Leere laufen lassen oder ins Gegenteil verkehren."
(Wilhelm Schmid, Süddeutsche Zeitung)
147. Daniel Charles
Zeitspielräume
169 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-067-5 Berlin 1989

Performance Musik Ästhetik
Übers. von Peter Geble und Michaela Ott
"Am I really here or is it only art?" (Laurie Anderson)
"Ein äußerst anregender Beitrag zur Ästhetik der Postmoderne." (Wilhelm Schmid, Süddeutsche Zeitung)
186. Daniel Charles
Musketaquid
John Cage, Charles Ives und der Transzendentalismus
176 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-118-3 Berlin 1994

Aus dem Französischen von Richard E. Schneider u.a.
"Es geht um die Schnittstelle zwischen musikalischem und poe-tischem Bereich. Nur erfordert diese gegenseitige Durchdringung, soll sie ohne Behinderung sein, die Aufrechterhaltung eines Abstands zwischen den beiden Reichen oder eines Spielraums, der frei bleibt: ein no sound's land." (D. Charles)
71. Hélène Cixous
Die unendliche Zirkulation des Begehrens
64 Seiten DM8,-
ISBN 3-920986-90-3 Berlin 1977

Weiblichkeit in der Schrift
Übers. von Eva Meyer und Jutta Kranz
"Von Anfang an wird man in die Sprache hineingeboren und die Sprache spricht (zu) uns, die Sprache diktiert uns ihr Gesetz, das ein Gesetz des Todes ist: sie diktiert uns ihr Familienmodell, sie diktiert uns ihr Ehemodell..." (Cixous)
94. Hélène Cixous
Weiblichkeit in der Schrift
128 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-014-4 Berlin 1980

Übers. von Eva Duffner
Schreiben als Prozeß oder Ziel? Hélène Cixous zitiert Vergil, analysiert Rilke und entdeckt uns Clarice Lispector.
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