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Merve Gesamtprospekt alphabetisch 
194. Edmond Jabès u.a.
Migranten
Edmond Jabès / Luigi Nono / Massimo Cacciari
128Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-126-4 Berlin 1995

Hg. von Nils Röller

Jude sein heißt Migrant, Wanderer sein, "nicht anzuhalten und eine Bleibe zu nehmen, sondern allem zu entfliehen: dem Land der Väter, dem Lachen des Sohns, sich selbst."
"Aber Jabès ist nicht ein jüdischer Schriftsteller: 'Ich habe mich nie für einen jüdischen Schriftsteller gehalten. Ich bin Jude und Schriftsteller, und das ist keineswegs dasselbe.` Es ist nicht nur nicht 'dasselbe`, weit mehr: hier kommt es vielmehr zu einem Bruch: hier findet die authentische, äußerste Wanderung statt - jene des Geschriebenen, der Schrift selbst, fort vom Jude-Sein."

Auf diesem Wege trifft Jabès auf den Komponisten Luigi Nono und auf den Philosophen und Politiker Massimo Cacciari, zwei Venezianer, die ihrerseits nach neuen Wegen suchen, musika-lisch, philosophisch, politisch. Erste Ansätze einer Zusammen-arbeit werden durch den Tod von Nono und Jabès jäh unterbrochen.


162. Edmond Jabès u.a.
Ruhm?
Le-Monde-Umfrage
44 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-082-9 Berlin 1992

Mit Beiträgen von Maurice Blanchot, Michel Serres, Edmond Jabès, Claude Simon u.a.
Aus dem Französischen von Monika Rauschenbach


192. Derek Jarman
Chroma
Ein Buch der Farben
168 Seiten DM24,-

ISBN 3-88396-124-8 Berlin 1995

Weis(s)machen / Der Schatten ist die Königin der Farben / Über das Rotsehen / Die Romantik der Rose und der Schlaf der Farbe / Schlaue graue Zellen / Marsilio Ficino / Grüner Daumen / Alchimistische Farbe / Was nu, braune Kuh / Die Gelbe Gefahr / Orangeade / Leonardo / Ins Blaue / Purpurpracht / Schwarze Kunst / Silber und Gold / Schillerndes / Transparenz

Der Filmemacher Jarman ("Jubilee", "Caravaggio", "Wittgenstein") ist auch ein Dichter und Essayist.


210. Karl Jaspers
Strindberg und van Gogh
240 Seiten DM 28,-
ISBN 3-88396-142-6 Berlin 1998

Versuch einer vergleichenden pathographischen Analyse
Mit einem Hölderlin-Essay von Maurice Blanchot
Aus dem Französischen von Hennig Schmidgen
Ein Buch, auf das sich auch Foucault, Derrida und Deleuze beziehen.


213. Henri-Pierre Jeudy
Stadterfahrungen
Tokio, Rio, Berlin, New York, Lissabon
80 Seiten DM 14,-
ISBN 3-88396-145-0

Die Stadt als Horizont des Denkens


219. Francois Jullien
Über die Fadheit. Eine Eloge.
Das Denken und die Ästhetik Chinas
192 Seiten ca. 24,- DM ISBN 3-88396-151-5 Berlin 1999

Zunächst wird man es für ein Paradox halten mögen auf das Fade ein Lob anzustimmen, nicht die Würze, sondern das Geschmacklose zu schätzen. Nun wird aber in der chinesischen Kultur die Fadheit als Qualität angesehen, als die Qualität schlechthin. Ein Lob auf den Geschmack des puren Wassers. Fadheit in Literatur, Kultur, Musik, Malerei in China.


224. Francois Jullien
Über die Wirksamkeit
Aus dem Französischen von Gabriele Ricke und Ronald Voullie
288 Seiten DM 34,- ISBN 3-88396-156-6

In der Gegenüberstellung von östlichem und westlichem Denken entwickelt Jullien einen Begriff von Wirksamkeit, der nichts mit Effektivität zu tun hat, aber viel mit den chinesischen Taktiken, den Anderen durch ein bestimmtes Nicht-Tun zum Handeln zu bewegen.. Ein Sinnbild für die nicht starre, immer bewegliche chinesische Strategie ist der Drache.


211. Kapielski
Davor kommt noch

Gottesbeweise IX-XIII
176 Seiten DM 24,-
ISBN 3-88396-143-4 Berlin 1998

Eine heitere Kunst des Geschichtenerzählens, der poetischen Theologie, des Reisens und der Ästhetik.
Kapielski ist Urberliner mit echtem Berliner Mutterwitz


215. Kapielski
Danach war schon
Gottesbeweise I-VIII
192 Seiten DM 24,- ISBN 3-88396-147-7 Berlin 1999

Eine heitere Kunst des Geschichtenerzählens, der poetischen Theologie, des Reisens und der Ästhetik.
Kapielki ist 1951 in Berlin geboren, Autor, Künstler, Musiker, Photograph und gelernter Geograph.
"Früher war schöner. Heute ist besser. Früher gings uns gut, heute gehts uns besser. Besser wäre, es würde uns heute wieder gut gehen."


171. Karten zu "Tausend Plateaus"
Clemens-Carl Härle (Hg.)
160 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-100-0 Berlin 1993

Mit Beiträgen von A. Badiou, G. Deleuze, C.-C. Härle, B. Massumi, T. Negri und A. Villani
Die Essays - von einer Ausnahme abgesehen durchweg Origi-nalbeiträge - loten die Denkmöglichkeiten aus, die ein Buch wie Tausend Plateaus eröffnet. In höchst unterschiedlichem Ton und unterschiedlicher Geschwindigkeit geschrieben, zeugen sie von einem Affekt, den das Lesen entzündet.


83. Pierre Klossowski u.a.
Sprachen des Körpers
122 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-002-0 Berlin 1979

Marginalien zum Werk von Pierre Klossowski
Übers. von Gabriele Ricke, Gilbert Strasmann, Sigrid v. Mas-senbach, Silke Schilling

Klossowski arbeitet gleichzeitig mit verschiedenen Medien: Li-teratur, Mythologie, Übersetzung, Film, Philosophie, Malerei, um sein fast schon stereotypes Thema auszudrücken: das Si-mulakrum, "das Spiel der erst behaupteten und dann geleugneten Identität... Trugbild, Ähnlichkeit, Gleichzeitigkeit, Vortäu-schung und Verstellung". (Foucault)


193. Klugheitslehre
militia contra malicia
144 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-125-6 Berlin 1995

Akademie Schloß Solitude (Hg.)
Beiträge von Johannes Gachnang, Dirk Baecker, Kurt Weidemann, Mario Perniola, Elisabeth von Samsonow, Gerhart Schröder, Hannes Böhringer sowie Mary Oliver, Raoul Marek, Ute Wassermann

"Ein Krieg ist das Leben des Menschen gegen die Bosheit des Menschen."
Baltasar Gracián
"Kunst und Lebensklugheit operieren nach Gracián im gleichen Bereich, dem des Scheins. Ästhetik und prudentia haben es mit der Aisthesis, den Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung und der Wirkung zu tun... Der Bereich der List ist das terrain vague des Kontingenten; ihr Objekt, das singuläre Ereignis, die sinnliche Wahrnehmung, die Sprache; die Zeit der List: der Augen-blick (kairos), die Plötzlichkeit (des Zufalls), die Diskontinuität; ihr Verfahren: Taktik, Strategie; der Status des listigen Wissens: die Wahrscheinlichkeit (nicht die Wahrheit)." (G. Schröder)


125. Theo Kneubühler
Malerei als Wirklichkeit
168 Seiten DM16,-
ISBN 3-88396-045-4 Berlin 1985

Baselitz Höckelmann Kiefer Kirkeby Lüpertz Penck
Hrsg. und eingel. von Johannes Gachnang
"Wirklichkeit ist ein Phänomen, das immer vor der Bedeutung liegt, deshalb kann Malerei keine Ablagerungsstätte von Be-deutung sein, wenn sie Wirklichkeit sein will." (Kneubühler)


128. Theo Kneubühler
Wegsehen
134 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-048-9 Berlin 1986

Aufsätze Briefe Texte
"Bild ist: ich beobachte - ich betrachte - ich besichtige - ich spähe - ich luge - ich starre - ich schaue" (Kneubühler)
In diesem Buch ist der legendäre Broodthaers-Text von 1979 wieder abgedruckt mit einer bislang unveröffentlichten Fortsetzung.


191. H.P.-Kuhn/H.Zischler
Jubi-CD (25 Jahre Merve Verlag)
You Can't Judge a Book by it's Cover
26 Min., DM58,-
ISBN 3-88396-123-X Berlin 1995
Arrangiert von Hans Peter Kuhn und Hanns Zischler mit Beiheft u. Verzeichnis aller Veröffentlichungen.
Eine Sonderedition in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Als Aus-gangsmaterial dienten Originalaufnahmen der Stimmen von Taubes, von Foerster, H. Müller, Cage, Foucault, Baudrillard, Deleuze, Virilio, Szeemann, Blixa Bargeld, Lotringer, Charles, Flusser, Jabès, sowie Zitate aus den Büchern des Merve Ver-lags.
"... eine listige Geburtstagsgabe... Für alle, die Spaß haben am Denken, an seiner Sinnlichkeit." (göt/SZ)


163. Sylvère Lotringer
Foreign Agent
Kunst in den Zeiten der Theorie
72 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-084-5 Berlin 1991

"Für Baudrillard hat die zeitgenössische Kunst ihre autonome Stellung und Funktion verloren und ist zu einem bloßen weiteren Wert-Zeichen gewor-den. Umgekehrt könnte man jetzt jedes Wert-Zeichen als Kunst begreifen. Weit entfernt davon, es vor dem Druck des Marktes zu schützen, ebnete die 'Entmaterialisierung des Kunstobjektes` in Wirklichkeit den Weg zu seiner erneuten Materialisierung in einer vollkommen 'transästhetisierten` Gesell-schaft." (Lotringer)
Lotringer ist Impresario der französischen Theorie in den USA


114. Sylvère Lotringer
New Yorker Gespräche
256Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-034-9 Berlin 1983

mit Walter Abish, Vito Acconci, Lee Breuer, William Burroughs, Christo, Douglas Dunn, Viola Faber, Mary Overlie, Charlemagne Palestine, Stuart Sherman, Jack Smith, Steve Reich, Bob Wilson.
"Ich habe nicht versucht, die New Yorker Künstler in Szene zu setzen; als ich sie befragte, wollte ich ein Äquivalent für den theoretischen Diskurs, den sie nicht führten, schaffen."
Sylvère Lotringer ist Literaturprofessor an der Columbia Univer-sity (NY), Herausgeber der Zeitschrift 'Semiotext(e)` und der Buchreihe 'Foreign Agents`.


143. Niklas Luhmann 
Archimedes und wir
166SeitenDM18,-
ISBN 3-88396-063-2 Berlin 1987

Hrsg. von Dirk Baecker u. Georg Stanitzek
"Es geht also nicht um Ablehnung oder Zustimmung zu dieser Gesellschaft, sondern um ein besseres Verständnis ihrer struk-turellen Risiken, ihrer Selbstgefährdungen, ihrer evolutionären Unwahrscheinlichkeit." (Luhmann) "Bürger fragen, Soziologen antworten. Der angesagteste Den-ker der Gegenwart erklärt in rasenden Ultimativinterviews, was Liebe, was Kunst, was Politik ist. Der reinste Anti-Habermas!"
(Tempo, DIE HUNDERT BESTEN BÜCHER DER 80ER JAHRE)


102. Jean-François Lyotard
Essays zu einer affirmativen Ästhetik
128 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-022-5 Berlin 1980

Übers. von Eberhard Kienle und Jutta Kranz
"Der Text Lyotards fügt diesen Experimenten der Kunst, deren Impulse sich ihm mitteilen, weitere hinzu, indem er sie in diskursive Sprache übersetzt; und er wendet das Experiment auf sich selbst an, indem er im Medium des Gedankens das dem Den-ken Inkommensurable gewahrt: die Ungestalt der Primärprozesse, libidinöse Metamorphosen. Er ist ungeregelte Erfindung von Regeln und wird so Artikulation und Passage des Wun-sches, der ihn wie die Kunst durchquert, erscheint und sich wie-der verflüchtigt." (Clemens-Carl Haerle, Basler Magazin)


75. Jean-François Lyotard
Intensitäten
152 Seiten DM14,-
ISBN 3-920986-94-6 Berlin 1978

Übers. von Lothar Kurzawa und Volker Schaefer
"Er ist der große Steuermann des neuen Narrenschiffs. Meister im Denken... der Lumpen-Intelligentsia. Theoretiker der Intensitäten, des Abdriftens, der Triebe und Dispositive. Barocke Worte für ein politisches Projekt, das sich vom Marxismus absondert und den Sozialismus mit seinem Gefolge von schlechtem Gewissen, Ressentiments und Moralismen auf den Müll wirft."
(Bernard-Henry Lévy)


69. Jean-François Lyotard
Das Patchwork der Minderheiten
114 Seiten DM10,-
ISBN 3-920986-88-1 Berlin 1977

Für eine herrenlose Politik
Übers. von Clemens-Carl Haerle
Lyotard schreibt über die Minderheiten, über das vielförmige und prekäre Patchwork, das sie bilden. Er folgt ihren Listen und Finten, die die monotonen und zentralisierten Räume verdrehen, ihren Bewegungen in der verzwickten Zeit des Begehrens und schleicht sich mit ihnen in ökonomische, politische Diskur-se ein, um Paradoxa zu installieren, die deren Ordnung und Logik platzen lassen.


129. Jean-François Lyotard
Philosophie und Malerei im Zeitalter ihres Experimentierens
168 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-049-7 Berlin 1986

Übers. von Marianne Karbe
"Mit dieser Situationsdeutung läßt sich die philosophische Frage nach dem, was Denken heißt, zwanglos mit der künstleri-schen Frage nach dem, was Malerei ist, verbinden."(Florian Rötzer, Süddeutsche Zeitung)


221. Mehr Licht
mit Beiträgen von Paul Virilio, Friedrich Kittler, Peter Bexte, Wolfgang Hagen, Peter Weibel u.a.
Hg. VVS Saarbrücken
160 Seiten DM 20,- ISBN 3-88396-153-1

Highlights von der Erleuchtung über die Lichtgeschwindigkeit zur Lightshow.

International renommierte Philosophen und MEdientheoretiker werden den gegenwärtigen Stand ihrer wissenschaftlichen bzw. kulturwissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema "Licht/Beleuchten" vortragen. Es sind Originalbeiträge aus den Gebieten Urbanistik, Informatik, Optik, Elektrizität, Radio und Licht-Kunst.


101. Wolfgang Müller (Hg.)
Geniale Dilletanten
128SeitenDM15,-
ISBN 3-88396-021-7 Berlin1982


Viele Abbildungen u. ausführliche Sach- u. Namensregister

"Die Texte, die in diesem Band versammelt sind, lassen sich nur mit den besten Texten aus der Frühzeit der Neuen Deut-schen Welle vergleichen... Da machen die 'genialen Dilletanten` weiter, nur daß sie eben nicht nur Musiker sind, sondern auch Philosophen wie Wolfgang Müller, Literaten wie Frieder Butzmann, Lyrikerinnen wie Gudrun Gut von 'Malaria` und Malerin-nen wie Tabea Blumenschein, die dem Bändchen einige sehr schöne Zeichnungen beigefügt hat. Die genialen Dilletanten, also der Musikerkreis um die 'Einstürzenden Neubauten`, 'Die tödliche Doris` und 'Sprung aus den Wolken` gelten gemeinhin als dunkel, düster, aggressiv, todessehnsüchtig und superpes-simistisch. Und daß sie auch Humor haben, ohne billig zu sein oder sich zu verraten, daß sie vor allem verstehen ihre Köpfe zu gebrauchen, kann man aus diesem kleinen Bändchen ersehen, das sie selbst geschrieben haben." (W. Hagen, SF-Beat)


216. Michel Onfray
Die Formen der Zeit
Theorie des Sauternes
128 Seiten DM 18,- ISBN 3-88396-148-5 Berlin 1999

1. Tag: Gaia, oder die genealogische Zeit
(Boden des Weinbergs)
2. Tag: Flora, oder die seminale Zeit
(Reifezyklus der Rebe)
3. Tag: Helios, oder die aleatorische Zeit (Wettereinflüsse)
4. Tag: Thanatos, oder die ontologische Zeit
( Edelfäule und Gärung)
5. Tag: Prometheus, oder die agrarische Zeit
(Keltern)
6. Tag: Dionysos, oder die hedonistische Zeit (Weinprobe)


190. Brian O'Doherty
In der weißen Zelleca. 
Inside the White Cube
170Seiten.DM24,-
ISBN 3-88396-122-1 Berlin 1996 mit zahlreichen Abb.

Hrsg. von Wolfgang Kemp, Nachwort von Markus Brüderlin
"Inside the White Cube", 1976 im "Artforum" als Artikelfolge erschienen und verfaßt von dem in New York lebenden irischen Künstler und Kritiker Brian O'Doherty, ist eine der ersten Analysen der Bedeutung des Kontexts und institutionellen Rahmens für die Kunst selber.
Nicht nur was sondern auch in welcher Galerie, wo, wie, wann ausgestellt wird, ist in diesem Jahrhundert immer wichtiger geworden.

Inside the White Cube ist eine brilliante Analyse des soziologi-schen, ökonomischen und ästhetischen Kontexts, innerhalb dessen wir Kunst erfahren. O'Doherty untersucht das kritische Verhältnis zwischen Kontext und Inhalt, und mit Witz und Ironie stellt er den Mythos von der Neutralität des Museums- oder Galerieraumes dar. Diese Essays markieren einen Wendepunkt in der Kunst-Wahrnehmung. (Barbara Rose)


148. Pariser Gespräche mit 
Foucault/Deleuze/Dumézil/Braudel/Duby/Veyne/Furet/Chartier
geführt von François Ewald
173 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-068-3 Berlin 1989

Übers. von Walter Seitter, Marianne Karbe und Andreas Knop
"`Pariser Gespräche' ist auch in der repräsentativen Auswahl ein äußerst gelungener Band, der so manchem `Leipziger Allerlei' eine wohltuende Würze verleihen könnte." (Peter Stolz, Tagesspiegel)


146. Philosophien der neuen Technologie
ars electronica Linz Hg.
J.Baudrillard/H.Böhringer/V.Flusser/H.v.Foerster/F.Kittler/ P.Weibel
135 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-066-7 Berlin 1989

Hrsg. von Ars Electronica (Linz)
"Alle unsere Maschinen sind Bildschirme, wir selbst sind Bild-schirme geworden und das Verhältnis der Menschen zueinander ist das von Bildschi-rmen geworden." (Baudrillard)


159. Platz machen
170 Seiten DM15,-
ISBN 3-88396-079-9 Berlin 1991

Mit Beiträgen von: Bitter/Brandolini/Eichinger/Kelp/Knechtl/ Kufus/Morrison/Radermacher/Bonito Oliva/Böhringer/Holland-Moritz/Lotringer/Sompairac
H g. von Andreas Brandolini für "steirischer herbst" (Graz)

"Eine legendäre Aktion in ihrem Kontext... Es waren 'Objets perdus`, die während des steirischen herbstes 1990 den tristen Platz in einen kommunikativen Ort voller gewollter 'Disharmonie` verwandelten: Da wurden Bushaltestellen möbliert mit 'besitzbaren` Reisekoffern, die Tankstelle zum Ort streitbarer Dis-kussionen. Fünf Lesungen auf dem Platz hatten nur ein Thema: 'Wie benutze ich die Stadt?`". (Design-Report, 17/1991)


160. Prigogine u.a.
Anfänge 
Ilya Prigogine/Isabelle Stengers/Serge Pahaut
Die Dynamik - von Leibniz zu Lukrez
64 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-080-2 Berlin 1991

"Endlich bricht über den Dingen und mir selbst der Tag an, und ich kann nicht vorhersehen, was er mit sich bringt. Der Tag bricht endlich über einer Welt der Begleitumstände, der Differenz, des Zufalls und der Unwahrscheinlichkeit an, über einer Welt, die so konkret, bunt, unerwartet, ja schön ist wie die, die ich sehe, höre, berühre, bewundere." (M. Serres)


220. QRT
Schlachtfelder der elektronischen Wüste
General Schwarzkopf, Schwarzenegger, Black Magic Johnson
128 Seiten DM 18,- ISBN 3-88396-152-3 Berlin 1999

Die Figur des Helden im Zeitalter der Simulation.


222. QRT
Tekknologic
Tekknowledge Tekgnosis
Ein Theoremix
Hg. von Tom Lamberty und Frank Wulf
124 Seiten DM 18,- ISBN 3-88396-154-X

Ein Cut aus 13 apodiktischen Texten, die ihre Kraft aus dem Endspurtgefälle des Jahrtausends generieren. Ein Setup von 13 Planetarien im Koordinatenfeld von Psychophysik, Biokybernetik, Dekapitalistik, Kriminalistik und Pornomatographie. Ein Scratch von 13 Dechiffrierungen aus der polymorphen globalen Dorfpost unter Ausschluß von Cyberspace und Virtualität. Ein Aufschreibesystem.

QRT,d.i. Markus Konradin Leiner, 1965-1996. Nach eigener Aussage vorgängig Xponent der Generation X, daneben Philosoph, Linguist, Soziologe und Kulturwissneschaftler.