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183. Clément Rosset
Das Prinzip Grausamkeit
124 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-114-0 Berlin 1994

Aus dem Französischen von Peter Geble
"... leicht mitzuführen überall dorthin, wo bei plötzlichen Schwächeanfällen nur rasche Erste Lektüre hilft: in den deutschen Wortqualm... Mit der 'Grausamkeit`, die den Buchtitel erst befremdlich aussehen läßt, ist zweierlei Anerkennenswertes gemeint: das Wirkliche, das auf menschliche Sicherheits- und Ge-wißheitssehnsüchte keinerlei Rücksicht nimmt (auch nicht auf Denker, die entschlossen sind, in lauen und überschaubaren Gewässern zu baden). Zweitens eine Ethik, die das Gegenteil von Larmoyanz und Risikoversicherung ist und darauf gründet, daß wir 'grausam` zu uns selbst sind, uns nicht in die Tasche lügen - weg mit den rosa Brillen!" (Sten Nadolny, Die Woche)
205. Clément Rosset
Die Wahl der Worte
128 Seiten DM 18,-
ISBN 3-88396-137-X Berlin 1997

Aus dem Französischen von Peter Geble Der Band umfaßt die zwei Aufsätze "die Wahl der Worte" und "Die Freude und ihr Paradox" des französischen Philosophen Clément Rosset
Was charakterisiert den Prozeß des Schreibens.? Worin besteht sein Genuß? Worin seine Schwierigkeit? Wodurch unterscheidet sich die Freude am Schreiben von der Schaffenslust eines Handwerkers und welchen Gefahren ist amn als Schriftsteller ausgesetzt?
162. Ruhm?
Le-Monde-Umfrage
44 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-082-9 Berlin 1992

Mit Beiträgen von Maurice Blanchot, Michel Serres, Edmond Jabès, Claude Simon u.a.
Aus dem Französischen von Monika Rauschenbach
172. Joachim Schickel
Gespräche mit Carl Schmitt
144 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-101-9 Berlin 1993

Der Band enthält drei Gespräche, die Joachim Schickel, Publizist und Sinologe, mit dem Staatsrechtler Carl Schmitt geführt hat:
- Gespräch über den Partisanen
- Gespräch über Hugo Ball
- Freund und Feind
Die Themen reichen von Schmitts Buch Der Begriff des Politi-schen (mit der These, Politik ist die Unterscheidung zwischen Freund und Feind) bis zu seinem Buch Theorie des Partisanen. - Schmitt erzählt außerdem von seinen Begegnungen mit dem Dadaisten Hugo Ball, dem Dichter Theodor Däubler und Walter Benjamin.
187. Heinrich Schliemann
Reise durch China und Japan im Jahre 1865
144 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-119-1 Berlin 1995

Aus dem Französischen von Franz Georg Brustgi
Heinrich Schliemann war, bevor er Troja entdeckte, ein erfolgreicher Kaufmann, der 18 Sprachen beherrschte. Seine erste Weltreise führte ihn 1865 nach China und Japan, Länder, die der Westen gewaltsam für den Handel geöffnet hatte. Vor allem in Japan treffen westlicher Hochmut und einheimischer Fremdenhaß aufeinander und lassen die Reise zu einem Abenteuer werden. Schliemann beobachtet gerade die alltäglichen Dinge und Verhaltensweisen peinlich genau, er mißt nach, rechnet, vergleicht und probiert, und scheint keine Strapazen und Gefahren zu scheuen.
Schliemanns erstes Buch, in Französisch geschrieben und 1867 in Paris veröffentlicht.
189. Henning Schmidgen Hg.
Ästhetik und Maschinismus
Texte von und zu Félix Guattari
144 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-121-3 Berlin 1995

Hrsg. von Henning Schmidgen
- Texte zur Biographie und Arbeit von Félix Guattari von Kollegen aus der Psychiatrie-Szene (F. Tosquelles, J. Oury)
- 7 Zeichnungen von Gilles Deleuze
- Text von Guattari zum Begriff der Maschine. Ein Begriff, der ja hierzulande gern mißverstanden wird, weil er rein negativ besetzt ist.
- Ein Interview mit Virilio von H. Schmidgen
- Texte von Freunden (N. Bourriaud, M. Elkaim / I. Stengers,
P. Lévy), die die Wichtigkeit des ästhetischen Paradigmas für Guattari erörtern:
Es geht darum, eine potentielle Ästhetik zu umreißen, die nur unter der Bedingung, sich einer permanenten Umcodierung auszusetzen, wirkliche Konsistenz annimmt.
212. Aurel Schmidt
Von Raum zu Raum
Versuch über das Reisen
144 Seiten DM 18,-
ISBN 3-88396-144-2 Berlin 1998

Der Joystick hat den Wanderstab ersetzt.
Inhalt: Auf dem Weg in die digitale Welt. Anfang und Aufbruch. Realisierte Utopie. Von der Polis ins Niemandsland. Beschleunigung und Stillstand. Digitale Urbanität. Der Raum als Information und Prozeß. Datiertes Dasein.
110. Walter Seitter
Der große Durchblick
160Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-030-6 Berlin 1983

Unternehmensanalysen
"Dem Wissenschaftler, der sich hier einbringt, geht es nicht um die Durch-setzung einer wahren Theorie, nicht um die Wahrung seiner Identität. In der Zersetzung der herrschenden Identitätsproduktionen setzt er sich als deren Produkt selber aufs Spiel - um vielleicht aus seinen und andern Fragmenten wieder neue Koexistenzen, Beziehungen, Intensitäten zu basteln. Nicht bloß destruktiv, nicht rein konstruktiv, sondern unrein dekonstruktiv." (Seitter)
179. Walter Seitter
Distante Siegfried-Paraphrasen
384 Seiten DM28,-
ISBN 3-88396-110-8 Berlin 1993

Nach der Siegfried-Gestalt und der Kriemhild-Gestalt ist das dritte Stück der Trilogie ein Knaben-Triptychon:
Jesus, Helmbrecht, Dietrich von Bern.
Der rote Faden, der sich durchzieht, ist das Problem des Mann-Werdens.
- Band 1: Das politische Wissen im Nibelungenlied. Berlin 1987
- Band 2: Versprechen, versagen. Frauenmacht und Frauen-
ästhetik in der Kriemhilddiskussion des 13. Jh. Berlin 1990
173. Walter Seitter
Piero della Francesca
Parallele Farben
144 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-103-5 Berlin 1992
Der Akzent meines Findens und Suchens liegt auf der Herstellung eines gegenwärtigen, gegenseitigen Sehens, Hörens, Sprechens, Zeigens - zwischen mir und den Bildern. Ich bin ein Besucher der Bilder, deren Adressat ich bin." 7 Aufsätze zu Piero, geschrieben in 10 Jahren, veröffentlicht zum 500. Todestag von Piero.
141. Walter Seitter
Das politische Wissen im Nibelungenlied
216 Seiten DM18,- ISBN 3-88396-061-6 Berlin 1988
Vorlesungen
"Dazu ist der Analytiker da: daß die Handlungen nicht zu leicht, daß die Lösungen nicht zu dumm werden." (Seitter)
154. Walter Seitter
Versprechen, versagen
170Seiten DM18,- ISBN 3-88396-074-8 Berlin 1990
Frauenmacht und Frauenästhetik in der Kriemhild-Diskussion des 13. Jahrhunderts
"Analyse ist nicht Theorie, nicht spekulative Alleswisserei, son-dern Arbeit: arbeiten, durcharbeiten, lesen und durch das Lesen hindurch doch etwas sagen." (Seitter)
Michel Serres
Hermes, Band I - V
Hrsg. von Günther Rösch
Aus dem Französischen übers. von Michael Bischoff
Michel Serres
I. Kommunikation
332 Seiten DM68,- ISBN 3-88396-083-7 Berlin 1991
"Kehren wir auf die Erde zurück oder tauchen wir ein in den Strom der Bedeutungen, so heißt kommunizieren: reisen, übersetzen, aus-tauschen, heißt auf die Position des Anderen wechseln, sein Wort als Lesart begreifen, als eine Lesart, die eher als querliegend denn als subversiv zu verstehen ist, heißt sich wechselseitig auf den Han-del mit Pfandobjekten einlassen. Und da haben wir ihn: Hermes, den Gott der Wege und Kreuzungen, der Botschaften und der Händler." (Michel Serres)
Michel Serres
II Interferenz
338 Seiten DM68,- ISBN 3-88396-086-1 Berlin 1992
"Nichts existiert, nichts wird gedacht, nichts wird wahrgenommen oder erfunden, ohne einen mobilen Empfänger, der in einen Kom-munikationsraum mit zahlreichen Sendern eingetaucht ist - einen Raum, in dem Nachrichten zirkulieren, der von Rauschen erfüllt ist, in dem Informationen dauerhaft gespeichert werden. Die Enzyklopädie ist eine Gestalt dieses Raumes." (Michel Serres)
Michel Serres
III. Übersetzung
384 Seiten DM68,- ISBN 3-88396-088-8 Berlin 1992
Michel Serres
IV. Verteilung
310 Seiten DM68,- ISBN 3-88396-089-6 Berlin 1993
"Es sieht so aus, als wäre das Entscheidende eine Epistemologie der Ultrastruktur oder der Interstrukturen, Ränder, Nachbargebiete, Membranen, Verbindungen, Umgebungen, Regulierungen. Die Orte des Übergangs, des Durchgangs und der Kommunikation, die Weg-kreuze des Hermes". (Michel Serres)
Michel Serres
V. Die Nordwest-Passage 266 Seiten DM68,- I SBN 3-88396-090-X Berlin Berlin 1994
Michel Serres, Seefahrer und Mathematiker, sucht die Passage zwi-schen den Wissenschaften vom Menschen und den Wissenschaften von der Welt. Der Weg existiert und er existiert nicht, so wie im Eis-meer zwischen atlantischem und pazifischem Ozean. Stets ist er be-gleitet von einem Hintergrundrauschen. Sobald man begonnen hat zu lesen, ist man eingeschifft auf großer Fahrt, Entdeckerfahrt.
160. Michel Serres u.a.
Anfänge
Ilya Prigogine/Isabelle Stengers/Serge Pahaut
Die Dynamik - von Leibniz zu Lukrez
64 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-080-2 Berlin 1991

"Endlich bricht über den Dingen und mir selbst der Tag an, und ich kann nicht vorhersehen, was er mit sich bringt. Der Tag bricht endlich über einer Welt der Begleitumstände, der Differenz, des Zufalls und der Unwahr-scheinlichkeit an, über einer Welt, die so konkret, bunt, unerwartet, ja schön ist wie die, die ich sehe, höre, berühre, bewundere." (M. Serres)
162. Michel Serres u.a.
Ruhm?
Le-Monde-Umfrage
44 Seiten DM9,-
ISBN 3-88396-082-9 Berlin 1992

Mit Beiträgen von Maurice Blanchot, Michel Serres, Edmond Jabès, Claude Simon u.a.
Aus dem Französischen von Monika Rauschenbach
223. Martin Stingelin
Das Netzwerk von Gilles Deleuze
Immanenz auf Video und im Internet
160 Seiten DM 20,- ISBN 3-88396-155-8

Es geht um die Vorlesungen und das Filmgespräch von und mit Deleuze.
Das Mündlicher seiner Philosophie.
100. Harald Szeemann
Museum der Obsessionen
von/über/zu/mit Harald Szeemann
239 Seiten DM14,-
ISBN 3-88396-020-9 Berlin 1981

"Wie aus einer Vision ein Entwurf, aus der Konzeption dann eine `Station' und aus dem Erfolg auch ein Machtfaktor wird, das offenbaren die aus Enthusiasmus und Skrupeln gewirkten Texte des Mannes, der vor allem mit der documenta 5 (1972) Maßstäbe gesetzt hat. `Im kulturellen Kontext', meint Szeemann, `bedeutet Macht in erster Linie, anderen die Dinge zu er-möglichen.'" (Alfred Nemeczek, art)
195. Shin Takamatsu
Ein Architekt aus Kyoto
112 Seiten DM 20,-
ISBN 3-88396-127-2 Berlin 1995

Mit Beiträgen von Félix Guattari, Paul Virilio, Riichi Miyake und Shin Takamatsu und zahlreichen Abbildungen
Der Architekt und Urbanist Paul Virilio hat den japanischen Gegen-wartsarchitekten Shin Takamatsu in Paris an der Ecole Spéciale d'Archi-tecture zum ersten Mal in Europa ausgestellt. Der französische Psychiater und Philosoph Félix Guattari hat dann später besonders den Maschinen-Charakter von Taka-matsu's Architektur in einem ausführlichen Aufsatz hervorgeho-ben: der Bruch mit der Symmetrie, die Verschachtelung dezen-trierter Formen, Trennung des Gebäudes in zwei unterschiedli-che Stile, Aufstreben in einen leeren Himmel, okulare Strukturen, abgründige schlundartige Öffnungen.
Der Band enthält einen Essay von Shin Takamatsu und ein Ge-spräch zwischen Riichi Miyake und Takamatsu.
Shin Takamatsu, 1948 in Shimane geboren, lebt und arbeitet in Kyoto. Seit 1992 unterhält erein Büro in Berlin.
134. Jacob Taubes
Ad Carl Schmitt
Gegenstrebige Fügung
80 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-054-3 Berlin 1987

"... ist mehr als eine intellektuelle Autobiographie. Es ist das Fazit eines Streites, in welchem Heraklits `gegenstrebige Fügung' den `okkasionellen Dezisionismus' des politischen Theologen überlistet. Jenseits von Apologie und bloßer Destruktion, wird Taubes diesem Typus eines Dostojewskischen `Großinquisitors' vielleicht auf eine ganz grundsätzliche Weise gerecht."
(Christoph von Wolzogen, Neue Zürcher Zeitung)
126. Paul Veyne
Aus der Geschichte
156Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-046-2 Berlin 1986

Übers. von Gustav Rossler
"Feurig, voller Fleisch und Blut, versucht der Autor, ein Sachkenner ersten Ranges und von bester internationaler Reputation, auf keiner Seite den Eindruck zu erwecken, als stünde er `objektiv' über den Dingen. Der kühne Professor für Römische Geschichte am Pariser Collège de France erzählt Geschichten aus der Geschichte: ...`wer heutzutage träumen will, liest Bücher über die Geschichte'." (Wilhelm Schmid, Süddeutsche Zeitung)
132. Paul Virilio
Ästhetik des Verschwindens
136 Seiten DM16,-
ISBN 3-88396-052-7 Berlin 1986

Übers. von Marianne Karbe und Gustav Rossler
"Virilios `Ästhetik des Verschwindens' stellt keine leichte Lektüre dar, doch das Buch dürfte dank seinem spekulativen und allgemeinen Raster bald zu den Standardwerken der modernen Kunst- und Kulturtheorie zählen." (Conradin Wolf, Kunst-Bulletin)
80. Paul Virilio
Fahren, fahren, fahren...
96 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-000-4 Berlin 1978

Übers. von Ulrich Raulff
"Man muß das Undenkbare denken. Alles andere ist der Mühe nicht wert. Man muß dort denken, wo es nicht geht, wo man nicht denken kann." (Virilio)
90. Paul Virilio
Geschwindigkeit und Politik
200Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-010-1 Berlin 1980

Ein Essay zur Dromologie
Übers. von Ronald Voullié
`Alles geht zu schnell.' Das neue Zeitalter, in das wir eingetreten sind, ist durch eine sich verselbständigende Beschleuni-gung hin zu absoluter Ge-schwindigkeit charakterisiert. Raum und Zeit werden sowohl in ihrer Wahrnehmung wie in ihrem Funktionieren neu organisiert." (Philippe Gavi, Libération)
165. Paul Virilio
Das irreale Monument
Der Einstein-Turm
56 Seiten DM10,-
ISBN 3-88396-091-8 Berlin 1992

Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen
Der Einstein-Turm in Potsdam, 1921 von Erich Mendelsohn als astrophy-sikalisches Observatorium zum Beweis der Einsteinschen Relativitätstheorie gebaut, ist berühmt als eines der wenigen Beispiele expressionistischer Architektur.
"Die Kenntnis der Maschine beeinflußt das architektonische Denken: Der Passagierdampfer, das Unterseeboot sind die Mobilitätsvorbilder einer tatsächlich veränderten, umgepolten Baukunst..."
177. Paul Virilio
Revolutionen der Geschwindigkeit
72 Seiten DM12,-
ISBN 3-88396-108-6 Berlin 1993

Aus dem Französischen von Marianne Karbe
Virilio ist der speedy unter den Denkern. Er unterscheidet drei Revolutionen der Geschwindigkeit:
- das Transportwesen im 19. Jahrhundert
- die Transmissions- oder Übertragungsmedien im 20. Jahr-
hundert
- und die künftige Revolution der Transplantationen.
Der Band enthält zahlreiche Abbildungen aus der Technik-geschichte.
149. Paul Virilio
Die Sehmaschine
172 Seiten DM20,-
ISBN 3-88396-069-1 Berlin 1989

Übers. von Ronald Voullié
"Der Krieg der Objekte und Dinge wird durch den der Bilder, Signale und Töne ersetzt, bei denen nicht mehr ausgemacht werden kann, ob sie `echt' oder simuliert sind... `Es ist, als ob unse-re Gesellschaft sich in die Nacht einer freiwilligen Erblindung stürzen würde und ihr Wille zur numerischen Macht schließlich den Horizont des Sehens und Wissens verdunkeln würde.'"
(Florian Rötzer, Frankfurter Rundschau)
116. Paul Virilio / Sylvère Lotringer
Der reine Krieg
74 Seiten DM16,-
ISBN 3-88396-036-5 Berlin 1984
Übers. von Marianne Karbe und Gustav Rossler
"Virilio, der über ein enzyklopädisches Wissen verfügt, vermag weit entfern-te Gebiete in Beziehung zueinander zu setzen und zu vermischen: Ballistik und Physik, Informatik und Ästhetik, Astronautik und Ethik. Das gibt seiner Reflexion ein faszinierendes Relief." (Fréderic Gaussen, Le Monde)
157. Paul Virilio u.a.
Von der Bürokratie zur Telekratie
Rumänien im Fernsehen
168 Seiten DM16,-
ISBN 3-88396-077-2 Berlin 1990

Hrsg. von Keiko Sei
Mit Beiträgen von: L. Beke, M. Cristea, M. Cârneci, M. Morse, V. Hietala, A. Honka-Hallila, E. Huhtamo, P. Accolla, S. Daney, D. de Kerckhove, I. Günther, J.-P. Fargier, G. Lovink, M. Russel, R. Kriesche, P. Weibel, V. Flusser, P. Virilio, J. Shaw u. T. van Tijen
Übers. von B. Ollrogge, M. Rauschenbach und A. Carstens
Perspektiven der Technokultur
Hg. Peter Weibel, Institut für Neue Medien an der Städelschule
"Es ist - wie Einstein am Ende seines Lebens sagte - die Explo-sion der Information ebenso zu fürchten wie die Atombombe selbst." (Virilio)
"Wir haben keine Philosophie für einen Zustand, in dem die Bil-der an der Macht sind. ...wir sollten das Geschehen in Rumä-nien - ich zögere, "Revolution" zu sagen - analysieren, vielleicht bekommen wir dann eine Ahnung davon, wie das dritte Jahrtausend aussehen wird." (Flusser)
195. Paul Virilio u.a.
Shin Takamatsu
ein Architekt aus Kyoto
112 Seiten DM 20,- ISBN 3-88396-127-2 Berlin 1995
Mit Beiträgen von Félix Guattari, Paul Virilio, Riichi Miyake und Shin Takamatsu und zahlreichen Abbildungen
Der Architekt und Urbanist Paul Virilio hat den japanischen Gegen-wartsarchitekten Shin Takamatsu in Paris an der Ecole Spéciale d'Archi-tecture zum ersten Mal in Europa ausgestellt. Der französische Psychiater und Philosoph Félix Guattari hat dann später besonders den Maschinen-Charakter von Takamatsu's Architektur in einem ausführlichen Aufsatz hervorgeho-ben: der Bruch mit der Symmetrie, die Verschachtelung dezen-trierter Formen, Trennung des Gebäudes in zwei unterschiedli-che Stile, Aufstreben in einen leeren Himmel, okulare Strukturen, abgründige schlundartige Öffnungen.
Der Band enthält einen Essay von Shin Takamatsu und ein Ge-spräch zwischen Riichi Miyake und Takamatsu.
Shin Takamatsu, 1948 in Shimane geboren, lebt und arbeitet in Kyoto. Seit 1992 unterhält er, gemeinsam mit Gabriel E. Lahyani, ein Büro in Berlin.
157. Von der Bürokratie zur Telekratie
Rumänien im Fernsehen
168 Seiten DM16,-
ISBN 3-88396-077-2 Berlin 1990

Hrsg. von Keiko Sei
Mit Beiträgen von: L. Beke, M. Cristea, M. Cârneci, M. Morse, V. Hietala, A. Honka-Hallila, E. Huhtamo, P. Accolla, S. Daney, D. de Kerckhove, I. Günther, J.-P. Fargier, G. Lovink, M. Russel, R. Kriesche, P. Weibel, V. Flusser, P. Virilio, J. Shaw u. T. van Tijen
Übers. von B. Ollrogge, M. Rauschenbach und A. Carstens
Perspektiven der Technokultur
Hg. Peter Weibel, Institut für Neue Medien an der Städelschule
"Es ist - wie Einstein am Ende seines Lebens sagte - die Explosion der Information ebenso zu fürchten wie die Atombombe selbst." (Virilio)
"Wir haben keine Philosophie für einen Zustand, in dem die Bilder an der Macht sind. ...wir sollten das Geschehen in Rumänien - ich zögere, "Revolution" zu sagen - analysieren, vielleicht bekommen wir dann eine Ahnung davon, wie das dritte Jahr-tausend aussehen wird." (Flusser)
204. Westbam
Mix, Cuts & Scratches
mit Rainald Goetz
160 Seiten DM 20,-
ISBN 3-88396-136-1 Berlin 1997

Westbam spricht. - In eigenen Texten, im Interview mit Rainald Goetz. Es geht um die Kunst, die Arbeit, die Praxis, die Musik, das Leben des DJ. Gedanken, Anekdoten, Aufgesprochenes, Gefundenes und Ausgedachtes. Mix, Cuts & Scratches.
158. Oswald Wiener
Probleme der Künstlichen Intelligenz
160 Seiten DM18,-
ISBN 3-88396-078-0 Berlin 1990

Perspektiven der Technokultur
Hg. Peter Weibel, Institut für Neue Medien an der Städelschule
Oswald Wiener ist im deutschsprachigen Raum der einzige Schriftsteller von Rang, der sich schon seit Ende der 50er Jahre mit Fragen des maschinellen Denkens und Verstehens beschäftigt. Der Entwurf seines Bioadapters Mitte der 60er Jah-e antizipierte die Datenanzüge von heute, die Mensch-Maschine-Interfaces von Cyberspace und die Geistreisen in den virtuellen Welten. - War Wittgensteins Traktat "ein metaphysi-sches Gedicht über die Aussagen-logik" (Georg Kreisel), so ist Wieners Text eine Metaphysik der Turing-Maschine. Gerade aus der Selbstbeobachtung heraus, diesem Tabu der wissen-schaftlichen Methodik des 20. Jhdt's, wirft er einen Blick auf die (TM-)Maschinen im Geist, statt auf den Geist in der Maschine. - Je besser und klarer wir etwas verstehen, umso mehr wird die-ses etwas durch eine Maschine darstellbar.
191. You Can't Judge a Book by it's Cover
Jubi-CD (25 Jahre Merve Verlag)
26 Min., DM58,-
ISBN 3-88396-123-X Berlin 1995

Arrangiert von Hans Peter Kuhn und Hanns Zischler
mit Beiheft u. Verzeichnis aller Veröffentlichungen.
Eine Sonderedition in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Als Aus-gangsmaterial dienten Originalaufnahmen der Stimmen von Taubes, von Foerster, H. Müller, Cage, Foucault, Baudrillard, Deleuze, Virilio, Szeemann, Blixa Bargeld, Lotringer, Charles, Flusser, Jabès, sowie Zitate aus den Büchern des Merve Verlags.
"... eine listige Geburtstagsgabe... Für alle, die Spaß haben am Denken, an seiner Sinnlichkeit." (göt/SZ)
175. Hanns Zischler
Tagesreisen
124 Seiten DM 16,-
ISBN 3-88396-106-X Berlin 1993

"Tagesreisen" war das Stichwort für den WestBerliner mit einem Tagesvisum in die DDR.
"Die in diesem Band zusammengestellten Texte sind Beobach-tungen eines Reisenden, Wahrnehmungen aus der Bewegung. Flüchtige Augenblicke hält der Autor mitunter wie ein Sammler fest. Rares, Ungleichzeitiges, wie gesprochene Worte, die nicht mehr in Umlauf sind, wie der Klang einer Solovioline in den Métrogängen der Pariser Station 'Châtelet`, wie eine Aufschrift in der Schönhauser Straße in Berlin kurz nach der Maueröffnung." (Jörg Becker, Radio Bremen)
Reisen mit Bus und Untergrundbahn, Spaziergänge in Berliner Straßen, Reisen in die Kindheit im Osten.
191. H.Zischler/H.P. Kuhn
Jubi-CD (25 Jahre Merve Verlag)
You Can't Judge a Book by it's Cover
26 Min., DM58,-
ISBN 3-88396-123-X Berlin 1995

Arrangiert von Hans Peter Kuhn und Hanns Zischler mit Beiheft u. Verzeichnis aller Veröffentlichungen.
Eine Sonderedition in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Als Aus-gangsmaterial dienten Originalaufnahmen der Stimmen von Taubes, von Foerster, H. Müller, Cage, Foucault, Baudrillard, Deleuze, Virilio, Szeemann, Blixa Bargeld, Lotringer, Charles, Flusser, Jabès, sowie Zitate aus den Büchern des Merve Verlags.
"... eine listige Geburtstagsgabe... Für alle, die Spaß haben am Denken, an seiner Sinnlichkeit." (göt/SZ)
174. Hans Zischler u.a.
Periphere Museen in Berlin
Michael Glasmeier (Hg.)
124SeitenDM20,-
ISBN 3-88396-104-3 Berlin 1992

mit Beiträgen von P. Bexte, P.P. Bork, F. Butzmann, E. Erb, A. Eromäki, P. Funken, M. Glasmeier, D. Grünbein, Th. Kapielski, H. Kruse, H.-W. Lawo, G. Mattenklott, S. Schimm, Chr. Seiffert, W. Seitter, A. Seltzer, N. Tenten, S. Vogel, E.J. Wagner, H. Zischler
Museum der bedingungslosen Kapitulation, Mauer, Rotkreuz, Blinde, Feuerwehr, Polizei, Gaslaternen, Wasserwirtschaft, Zucker, Schule, Sport, Wassersport, Jagd und Wald, Hunde, Friseur, Wäscherei, Rundfunk, Mißbildungen, Panoptikum.
161. Slavoj Zizek
Liebe Dein Symptom wie Dich selbst!
Jacques Lacans Psychoanalyse und die Medien
144SeitenDM18,-
ISBN 3-88396-081-0 Berlin 1991

Perspektiven der Technokultur
Hg. Peter Weibel, Institut für Neue Medien an der Städelschule
"'Die Wahrheit entspringt dem Verkennen`... Die psychoanalytisch motivierte Arbeit Zizeks läßt die Filme Hitchcocks, ebenso wie beispielsweise Ridley Scotts 'Alien` oder Antonionis 'Blow Up`, Comics, Science Fiction Stories und B-Movies hauptsächlich auf Lacansche Ideen treffen und zwar gewinn-bringend für beide Seiten." (Heaven Sent 1, Juni 1991) |